Ausgehend von einer alten Meldung über das mysteriöse Verschwinden eines buddhistischen Tempels in Vietnam schultern drei Filmschaffende Stativ, Kamera und Tonaufnahmegeräte und dringen auf der Suche nach der Wahrheit in unbekannte Wälder, Felshöhlen und auf Feldraine vor. Der Film verbindet einen einst durch Zensur im Keim erstickten Dokumentarfilm über die Zwangsräumung einer Pagode in Ho-Chi-Minh-Stadt mit Träumen von Geistern in einer Bananenplantage, die die Kindheit der Regieperson heimsuchten. Er führt das Publikum in den Dschungel, um die Textur der Felsen und die Spuren des Wassers genau zu betrachten und still dem Flüstern von Holz und Stein zu lauschen. Die Form, die Negativbilder und Archivfotografien vermischt, kehrt im Stil des magischen Realismus in die ferne Vergangenheit zurück und erkundet erneut das Verhältnis zwischen eigenen Erinnerungen und nationaler Geschichte.