Der Großvater bringt einen aufgelesenen, kaputten Ventilator mit nach Hause und ringt stundenlang mit ihm, bis sich die stillstehenden Flügel wieder drehen. Zwar hat er den Kopf verkehrt herum angebracht, doch der Luftzug ist kühl. „Meine Krankheit ist genauso wie dieser Ventilator.“ Seit einem Sturzunfall hat er eine Hörbehinderung und eine psychische Behinderung. In einem kleinen Wald im Stadtzentrum von Haeundae sammelt er weggeworfene Gegenstände und erschafft seine eigene Welt. Seine Enkelin, die nach dem Eintritt in die Kunsthochschule nichts mehr findet, was sie eigentlich zeichnen möchte, nimmt die Kamera zur Hand und beginnt, seine Welt festzuhalten. Die Welt des Großvaters ist voller nutzloser Dinge und unverständlicher Vorgänge, doch die Regisseurin begleitet ihn bereitwillig auf seinen Ausgängen. Der Film ist das sonderbare Porträt eines Großvaters, der sich in einer Welt, die nur Nützliches braucht, scheinbar nutzlosen Tätigkeiten widmet; zugleich ist er ein bewegender, warmherziger Film über die besondere Freundschaft, die zwischen dem wortkargen Großvater und seiner liebevollen Enkelin wächst, sowie ein selbstreflexiver Dokumentarfilm, der zum Nachdenken über die Haltung von Dokumentarfilmschaffenden anregt, die Licht und Dunkel eines Menschen zugleich betrachten müssen.