Zu Ehren von Kashiko Kawakita, einer Pionierin unter den Frauen im Film, hat das Kawakita Memorial Film Institute den „Kashiko-Kawakita-Preis für Filmkultur“ ins Leben gerufen. Als „Auszeichnung von Frauen für Frauen“ würdigt dieser Verdienstpreis Beiträge zur Förderung der Filmkultur in Japan und im Ausland. Für die denkwürdige erste Verleihung wurde die Filmkritikerin Sahoko Hata als Preisträgerin ausgewählt. Die Preisverleihung findet in der Sektion „Women's Empowerment“ statt.
Termin: Samstag, 31. Oktober
Ort: Midtown Hibiya LEXUS MEETS...
Veranstalter: Gemeinnützige Stiftung Kawakita Memorial Film Institute
Auswahlkomitee des Kashiko-Kawakita-Preises für Filmkultur:
Yuka Sakano (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Kawakita Memorial Film Institute)
Toshi Yamasaki (Geschäftsführender Präsident, Toho-Towa)
Yasuko Onda (Leitende Redakteurin, Yomiuri Shimbun)
Preisträgerin:
Sahoko Hata (Filmkritikerin)
Profil
1931 in Tokio geboren. 1957 ging sie als Korrespondentin eines Zeitschriftenverlags nach Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan trat sie in die Filmimportfirma Shingaiei ein. Als Verantwortliche für den Filmeinkauf ging sie erneut nach Frankreich und reiste fortan zwischen Japan und Frankreich hin und her. Beginnend mit Jacques Tatis „Mein Onkel“ kaufte sie Filme ein und importierte zahlreiche Werke nach Japan, darunter Jean-Luc Godards „Außer Atem“ und René Cléments „Nur die Sonne war Zeuge“. Als Journalistin widmete sie sich der Vorstellung ausländischer Filme und verfasst als Filmkritikerin auch heute noch verschiedene Filmkritiken. Zu ihren zahlreichen Büchern gehören „スクリーン・モードと女優たち“, „パリに生きる女たち“ und „映画、輪舞のように“ (gemeinsam mit Koichi Yamada). 2012 veröffentlichte sie den autobiografischen Roman „影の部分“ und erhielt den Preis des Japanischen Film-PEN-Clubs.