Aus der Tiefe der Erde dringt ein Brummen. Was bereits geschehen ist, ist damit nicht verstummt. Erschütterungen breiten sich entlang der Zeit aus und hinterlassen Falten und Risse an der Erdoberfläche. Brummen. Widerhall. Beben. Jene Pulsschläge, die einst erloschen, zerfallen und für beendet erklärt worden waren, zehren sich während der langen Übertragung auf und gewinnen durch ihre gegenseitige Reibung wieder an Stärke. Sie durchdringen Straßen und Ruinen, Körper und die noch nicht verheilte Zeit. Bis irgendwann die schwachen Erschütterungen einander wecken und sich zu einer Resonanz vereinen – unter der Erde erwacht etwas, während die Oberfläche noch nichts davon ahnt.