Die Regisseurin Jang Juhee, die während ihrer Schulzeit davon träumte, Filmregisseurin zu werden, beginnt nach ihrer Genesung von Leukämie in einem Zentrum für selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Dort lernt sie den Dokumentarfilmregisseur Bu Seongpil, den bettlägerigen Menschen mit Behinderung Seon Cheol-gyu und In-sook kennen, eine Hinterbliebene eines Opfers der Sewol-Katastrophe. Jangs Blick und ihre innere Welt, geprägt von Kindheitserinnerungen an häusliche Gewalt und einem langen Krankheitsverlauf, durch die sie ein isoliertes Leben geführt hatte, beginnen sich durch diese Begegnungen allmählich zu erweitern. Der von Jangs Stimme geführte Film ist im Grunde ihre persönliche Reise, auf der sie drei Hauptpersonen folgt, bleibt dabei jedoch nicht stehen: Aufrichtig bildet er die tatsächlichen Verhältnisse in verschiedenen Bereichen der koreanischen Gesellschaft ab, darunter das Recht von Menschen mit Behinderung auf Mobilität, die Aufklärung der verzögerten Rettung bei der Sewol-Katastrophe, den Jeju-Aufstand vom 3. April und die Probleme nicht regulär Beschäftigter. So ist dieser Film sowohl Jang Juhees intimer Essay über die Reise eines Menschen, der sich weiterentwickelt, als auch ein Brief der Freundschaft und Solidarität, den drei Regisseure gemeinsam an alle „Juhees“ dieser Welt richten.