Der Regisseur widmet sich über 20 Jahre hinweg einem alten Mann auf dem Land und der zivilgesellschaftlichen Organisation, der er angehört – dem Musikverein Qujiaying. Mit einem eingehenden, lebendigen Zugang von der Basis aus beschreibt der Film die Existenzbedingungen des Musikvereins und die besonderen Schutzmaßnahmen des alten Dorfbewohners Lin Zhongshu. Mit der weltlichen Philosophie der konfuzianischen Mitte, der Loyalität und der kindlichen Pietät bewältigt er Konflikte und denkt über Probleme nach. Er versucht auf jede erdenkliche Weise, die überlieferte Musikkultur und die wertvolle zivilgesellschaftliche Organisation zu schützen. Der Musikverein hat häufig Geldsorgen. Seit Jahrzehnten sucht er unablässig nach Geld und erhält immer wieder Unterstützung von staatlichen Stellen auf allen Ebenen, wird natürlich auch häufig von einigen wenigen zuständigen Behörden auf lokaler Ebene schikaniert und um Gelder gebracht. In diesem ständigen Ringen bildet er junge Musiker aus, sammelt Geld für den Bau von Landstraßen und errichtet in 15 Jahren ein Musikhaus im Dorf. Er mobilisiert sogar sämtliche Ressourcen, um den Musikverein Qujiaying, der das Dorf noch nie verlassen hat, zu einem Auftritt nach Taiwan zu bringen. Doch ein unerwarteter Geldsegen bringt ihn in eine missliche Lage, aus der er sich nicht mehr befreien kann …