Die Filmkritikerin Dogyeong (Gi Doyeong) erfährt erst spät vom Tod eines alten Freundes. Zufällig ist es noch nicht lange her, dass ein altes Kino in Gangwon abgerissen wurde. Irgendwie fühlen sich diese beiden Ereignisse nicht verschieden an. Während Dogyeong für ihre Arbeit als Kritikerin von Ort zu Ort reist, erkundigt sie sich nach dem Kurzfilm ihres verstorbenen Freundes und besucht Kinos und Vorführräume, in denen der Film gezeigt worden sein könnte. „Things I Left at the Theater“ ist das verlässliche neue Werk von Park Kun-young, der große Verluste und die Zeit danach ernsthaft und nachdenklich dargestellt hat. Film als verlorene und verjährte Materie und als Wert, das Kino als Ort und Erinnerung, die Zeit, die sich unmerklich darin eingeschrieben hat und darin eingesickert ist: Tiefer Respekt und starke Sehnsucht nach dieser immateriellen Geschichte bewegen Dogyeong und treiben den Film voran. Auf eine Weise, die nur dem Film und nichts anderem möglich ist, ruft er verschwundene Wesen hierher zurück.